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Diskussions-Vortrag ein schöner Erfolg

Aktualisiert (15. Oktober 2010) 08. Oktober 2010

Während das Foyer durch die Wände aus Sichtbeton eher eine graue, kühle Anmutung haben, strahlte ein breiter orangener Dekor-Streifen wohltuende Wärme in den Raum. — Eine zum Thema passende Symbolik: Die Zuhörer werden an einem freundlichem Band durch die "graue Welt" seelischer Krankheiten geführt. Das Thema lautete:
Wie schützen Sie sich vor seelischen Krankheiten?
Wirkungsmechanismen der Erkrankung und der Vorbeugung

Ich erläuterte an Hand von Beispielen anschaulich drei der häufigst vorkommenden Wege ins seelische Unglück und zeigte, auf welchen Wegen die Betroffenen dort wieder heraus finden können. Besonders wichtig war mir, dass der Prozess einer seelischen Erkrankung meistens schleichend vonstatten geht und durch niedrigschwellige Hilfsangebote im Sinne von Prävention eine Erkrankung oft vermieden werden kann. So wurde auch deutlich, dass es zahlreiche Schattierungen von seelischem Leid gibt und eine schwarz-weiß-seherische Unterscheidung "noch gesund" oder "Psychiatrie" nur von Unkenntnis zeugt.

Dann nannte ich einige der in Rottweil bestehenden, niedrigschwelligen Angebote und verwies auf die Aufgabe des Arbeitskreises Seelische Gesundheit Rottweil, die vorhandenen Angebote für Hilfesuchende leichter auffindbar zu machen. Abschließend erklärte ich, welche Hilfsangebote das Staatliche Gesundheitswesen bereit hält, wie sie strukturiert sind und welche Probleme es in der Versorgung gibt.
Nicht nur der Beifall der Teilnehmer, sondern auch das Ergebnis in der Spendendose zeigte, dass der Vortrag mit Diskussion sehr gefallen hat.

An dieser Stelle danke ich der Presse für ihre Unterstützung durch ihre Berichte, dem Schwarzwälder Boten hier und der NRWZ hier.