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    Welch furchtbare Dinge geschehen beim Erwachsen-Werden,
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    Erwachsen werden, Verantwortung und Pflichten übernehmen… — warum sollte uns das
    an lustvollem Vergnügen,
    an der Lebensfreude,
    am Lachen hindern???

  • Kiss

    Alle Lebewesen
    außer den Menschen
    wissen,
    dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
    es zu genießen.

    Samuel Butler

Aktualisiert (03. Februar 2012)

DSC_2917-bgesSso-Inhaber Clemens M. Hürten

Ich habe in meinem Leben sehr viele erfreuliche und angenehme Dinge erlebt. Ich war verheiratet und habe meine zwei Kinder beim Aufwachsen begleitet. Drei Kleinunternehmen habe ich aufgebaut und spannende, arbeitsreiche Zeiten erlebt.

Ich habe aber auch das Leben mit seinen Tiefpunkten erlebt, die mich in Burn-Out und Depression brachten. Im Rahmen einer intensiven Psychotherapie begegnete ich hilfreichen Menschen, so wie ich sie zur Bewältigung meiner persönlichen Probleme, zur Selbstfindung und Selbstentfaltung lange gesucht hatte. Sie halfen mir, dass ich meine eigenen Kräfte neu wecken, neue Einsichten gewinnen und mir dadurch selbst helfen konnte.

Heute fühle ich mich wie neu geboren: ein tiefes Lebensglück, die Ruhe und Stärke des »In-Mir-Zentriert-Sein« und die Freude an den vielen kleinen, guten Dingen im Leben. Zugleich empfinde ich tiefe Dankbarkeit für das, was ich von den Menschen bekam, die mich auf meinem schwierigen Weg begleitet haben. Eine Dankbarkeit, aus der heraus ich das Gute, das ich mir erarbeiten konnte, nicht einfach für mich behalten will, sondern weiter geben möchte, damit es sich vervielfacht.

Als ersten Schritt dazu habe ich über eineinhalb Jahre lang in Selbsthilfegruppen mitgearbeitet und mich zusätzlich im Selbststudium fortgebildet. Im August 2009 gründete ich dann meine Beratung unter der Bezeichnung gesSso und arbeite seitdem als Psychologischer Berater. Weil ich in dieser Position aufgrund gesetzlicher Vorgaben keine Psychotherapie anbieten darf, begann ich inzwischen meine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Der Weg meiner persönlichen Entwicklung bis heute bedeutet für meine Klienten, dass ich mein Wissen nicht nur aus Büchern und Schulungen habe, sondern über zusätzliche Kompetenz verfüge aus dem selbst erlebten seelischen Leid und dessen dauerhafter Überwindung. – Anders ausgedrückt: Ich weiß, wie sich Depression anfühlt, weil ich es erlebt habe und nicht, weil ich darüber gelesen habe. Daher kann ich in besonderer Weise mit meinen Klienten mitfühlen und sie besser verstehen.

Meine fachlichen Schwerpunkte sind die Schematherapie, die »Emotionale Kompetenz« als Synthese aus den Konzepten von Claude Steiner und Marshall B. Rosenberg sowie die »Praxis der Achtsamkeit« nach Jon Kabat-Zinn. Meine Beratungsarbeit beruht auf diesen Grundlagen.

Zuweilen werde ich nach Referenzen oder Zertifizierungen gefragt. Die Referenzen „zufriedener Klienten” finden Sie hier. Aussagekräftige Zertifikate, die gute psychologische Beratungsleistungen bescheinigen, kann man übrigens nirgends erhalten! Zudem: Mir sind die Referenzen meiner Klienten als „Zertifizierung” lieber, weil diese wirklich aussagekräftig sind.

Meine Stärken sind,

  • immer wieder aufzustehen, mich selbst nie aufzugeben
  • das zu machen, was »Meins« ist,
  • das Potenzial meiner Creativität und meines Einfallsreichtums zu nutzen
  • das zu leben, wofür ich mich begeistere und Freude empfinde
  • und all das mit anderen Menschen zu teilen und das Miteinander zu genießen.

Meine innere Grundhaltung, meine Lebenseinstellung finde ich am treffendsten beschrieben im Gelassenheitsspruch und im Gedicht »Begegnung«.

Ich habe ein Anliegen, einen Wunsch:

Ich möchte Menschen mit Ideen, Vorstellungen und Lebensplanungen finden, die zu meiner Vision passen. Mit ihnen zusammen möchte ich etwas Neues aufbauen. Und um diese Menschen zu finden, veröffentliche ich hier meine Vision:

Was verstehe ich unter „meiner Vision”?

Unter „meiner Vision” verstehe ich eine grobe Vorstellung und Zielrichtung von all dem, was ich in meinem weiteren Leben noch erleben und bewegen möchte. Allerdings werden meine Kräfte allein nicht ausreichen für diese Vorhaben und es würde mir auch keine rechte Freude machen, als „Einzelkämpfer” zu handeln. Deshalb möchte ich Menschen finden, die ähnliche Vorstellungen haben. Wir schauen dann, welchen gemeinsamen Nenner wir finden können und wie das gemeinsame Vorhaben dann konkret aussehen wird.

Meine Grundlagen / Ressourcen

Meine Vision beruht auf den Ressourcen, die ich mir in meinem bisherigen Leben erworben habe oder die ich schon von Geburt an in mir hatte. Das sind: Meine Creativität, mein Einfallsreichtum, meine positive Grundhaltung gegenüber meiner Umgebung, meine freundschaftlich-wohlwollende Erwartungshaltung anderen Menschen gegenüber und meine Lebenserfahrung zusammen mit Fachwissen und Fähigkeiten auf psychologischem, auf technisch-handwerklichem und auf sprachlich-kommunikativem Gebiet.
Aufgrund meiner bisherigen Lebensgeschichte stehen mir allerdings zurzeit nur geringe wirtschaftliche / finanzielle Ressourcen für künftige Vorhaben zur Verfügung.

Konkrete Ideen:

Meine berufliche Ausrichtung: Ich möchte bis ins Alter hinein als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten und mein berufliches Engagement bevorzugt in therapeutische Gruppen einbringen. Denn das wohlwollend-freundschaftliche Miteinander, der emotionale Austausch in einer Gruppe oder Gemeinschaft erfreut und erfüllt mich. Gerade hierbei möchte ich gerne mit anderen Beratern und Therapeuten zusammen arbeiten.

Fachliche Ausrichtung im Beruf: Nach mehrjährigem Studium verschiedener Therapierichtungen und Verfahren habe ich erkannt, dass meine eigene damalige Problematik nur durch die Schematherapie vollständig und ursächlich bearbeitet werden konnte. Ich sehe, dass die Schematherapie bei den heutzutage meist verbreiteten Störungsbildern besonders wirksam und effizient ist. Schon jetzt orientiere ich mein grundsätzliches Vorgehen in Beratungsstunden an den Prinzipien der Schematherapie und weiß, dass ich nach diesem Verfahren als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten werde.

Gemeinschaftliches Wohnprojekt: Eine weitere Idee ist, mich in ein Gemeinschaftliches Wohnprojekt einzubringen. Das kann z.B. ein »Wohnprojekt Jung & Alt« sein, so wie ich es einmal im Rahmen von Alter-Nativ zusammen mit Ulrike Mühlich geplant hatte. Bis zu 50 Menschen (Familien, Paare oder Singles) bilden eine Art »Dorf im Dorf«, bauen selbst ihre Häuser auf (Holz-Fertighäuser), um dann darin zu wohnen und teils auch dort zu arbeiten. Diese Gemeinschaft soll nicht nur ein simples Miteinander-Wohnen bieten, sondern zugleich auch ein Ort wohltuender Geborgenheit sein, ein Ort des freundschaftlich-wohlwollenden Miteinander gegenüber den teils asozial wirkenden Zuständen der heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse.

Therapeutische Wohngemeinschaft: Ich kann mir auch vorstellen, mich in eine »therapeutische Wohngemeinschaft« einzubringen. Ein Teil der Bewohner, meist die therapeutisch Tätigen, leben dort, während die »Gäste« eine begrenzte Zeit lang dort einziehen und wohnen, um mit Unterstützung der gesamten Gemeinschaft als Team an der Bewältigung persönlicher Schwierigkeiten oder psychischer Probleme zu arbeiten. Angesichts der im Gesundheitswesen untragbaren Wartezeiten von bis zu 1 Jahr auf ambulante und stationäre Therapieplätze und der ständig zunehmenden Nachfrage sehe ich eine gute Zukunft für ein solches Angebot.
Ferner stelle ich mir vor, dass bestimmte Teile des sogenannten »Grönenbacher Modell« hier einfließen und weiter entwickelt werden können. Da sich das Grönenbacher Modell im klinischen Feld herausragend bewährt hat, halte ich es für wertvoll und geboten, es so weit wie möglich auch in einem solchen Therapie-Konzept anzuwenden und dazu anzupassen.
Gerade dieses Vorhaben kann ich nur zusammen mit anderen qualifizierten Menschen umsetzen.

Wichtig bei all diesen Aktivitäten ist mir, dass bei diesen Projekten wirtschaftlich / finanziell benachteiligte Menschen genau so willkommen sind, wie alle anderen auch!

Abenteuerspielplatz für Erwachsene: Warum „nur für Erwachsene”? Damit sie ihre Scheu ablegen und sich erlauben, endlich mal wieder wie Kinder zu spielen – frei und ohne Scham, es sich erlauben, sich als Erwachsene „kindlich frei” zu benehmen. So kann der Zugang zu den Gefühlswelten, zum „Inneren Kind”, geöffnet werden — das Kind in uns, dem in unserer leistungs- und verstandes-betonten Gesellschaft meist zu wenig Beachtung zukommt und aufgrund seines Unglücksichseins zu seelischen Schwierigkeiten führt.

Disco für spielerisch-ekstatischen Tanz: Warum müssen Discos und Rock-Konzerte immer so schrecklich laut sein mit Basskicks, die in den Bauch fahren, dann Kopfschmerzen und Übelkeit erzeugen? Wie wär's mit einer Disco, wo die Musik so laut ist, dass man sich noch dabei unterhalten kann, wo die Tanzfläche aus edlen Fliesen oder gar Marmor so sauber ist, dass man barfuß tanzen kann, und wo man sich nicht für seinen spielerisches oder ekstatisches Tanzverhalten schämen muss, wo also das „Innere Kind” voll und ganz leben darf?

Wer ernsthaft daran interessiert ist, mit mir konkret an einem Vorhaben zusammen zu arbeiten, das zu meinen vorbeschriebenen Visionen passt, den bitte ich hiermit um eine Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .