Schmerzpatienten unterversorgt
Aktualisiert (15. Juli 2010)
17. Februar 2010 — Deutsches Ärzteblatt
Berlin – Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland könnte besser sein. Das belegt der gemeinsam von der DAK und der Grünenthal GmbH herausgegebene Versorgungsatlas Schmerz. Danach erhielt zwar der Großteil der Rückenschmerzpatienten im Jahr 2006 ein Schmerzmedikament, nur wenige nahmen jedoch eine ambulante oder stationäre multimodale Schmerztherapie, eine schmerzinduzierte Psychotherapie oder Rehabilitationsangebote in Anspruch.
Meine Meinung: Schmerztherapie kann immer nur zum Teil durch geeignete Medikamente erfolgen. Der andere Teil muss auf der psychischen Ebene erfolgen. Dabei geht es um die Veränderung und Optimierung der inneren Einstellung den Beschwerden und Schmerzen gegenüber, sowie um das Erlernen geeigneter Entspannungs- und Stabilisierungstechniken. Meine beiden speziellen Kurs-Angebote dazu: Praxis der Achtsamkeit und Stabilisierungstraining.
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