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Psychotherapeutische Versorgung unzureichend

Aktualisiert (15. Juli 2010)

September 2009 — Deutsches Ärzteblatt PP
Seit 2001 sind psychische Störungen in Deutschland der häufigste Grund für Frühberentungen bei Frauen und Männern. Die Krankenkassenstatistiken der letzten Jahre zeigen, dass die Arbeitsunfähigkeitszeiten und -fälle wegen psychischer Erkrankungen steigen.
Viele Patienten müssten Wartezeiten von vier Monaten bis zu einem Jahr in Kauf nehmen. Zum Teil werde der Behandlungsbedarf sogar ausdrücklich nachgewiesen, trotzdem erhalte der Patient keine Psychotherapie, beklagte Dr. Nikolaus Melcop, Präsident der Psychotherapeutenkammer. Besonders wichtig sei es in diesem Zusammenhang, dass die Prävention psychischer Erkrankungen in der nächsten Gesundheitsreform zentral berücksichtigt werde.
Hier der ganze Beitrag als PDF-Dokument.

Meine Meinung: Aufgrund der Finanzkrise und der leeren Kassen auch im Gesundheitswesen glaube ich nicht an eine Verbesserung der Versorgungssituation und auch rechne ich vorerst nicht mit einer Verbesserung der krank machenden Lebens- und Arbeitsbedingungen in unserer Gesellschaft. Abhilfe ist nurdurch Eigeninitiative der Menschen möglich: Viele treiben bereits Sport und ernähren sich gesund, um sich körperlich fit zu halten. Aber für die Psychische Gesundheitsvorsorge gibt es kaum wirksame Angebote. Auch wird das Bewusstsein dafür in den Medien nicht geweckt, sodass eine Nachfrage entsteht.
Ich habe mein Projekt gesSso nach eigenen leidvollen Erfahrungen gestartet, um anderen Menschen solche Erfahrungen zu ersparen und ein Angebot zur Psychischen Gesundheitsvorsorge einzurichten. Leider habe ich bisher nicht die Möglichkeiten, meine Angebote nachhaltig über die Medien bekannt zu machen.