Psychische Krankheiten junger Erwachsener nehmen zu
Aktualisiert (15. Juli 2010)
12. Juli 2010 — Deutsches Ärzteblatt
Hamburg – Immer mehr junge Erwachsene haben psychische Probleme. Das hat die DAK in einer Langzeitanalyse ermittelt. Demnach sind in den vergangenen zwölf Jahren psychische Erkrankungen besonders bei den 20- bis 29-Jährigen überproportional gestiegen. Angesichts dieser Entwicklung plädiert die DAK dafür, einer Chronifizierung durch gezielte Früherkennung und Behandlung vorzubeugen.
„Immer mehr junge Menschen reagieren offensichtlich mit psychischen Problemen auf ihre Anforderungen im schulischen, beruflichen und privaten Umfeld“, kommentiert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK die Entwicklung. Die zunehmende Belastung durch Stress führe offenbar schon bei jungen Erwachsenen zu immer mehr Krankschreibungen aufgrund von Depressionen oder Ängsten. Neben dem alltäglichen Stress hinterlassen laut DAK-Analyse dabei auch Alkoholkonsum und Mobbing ihre Spuren.
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