Fehlzeiten wg. Krankheit nehmen zu
Aktualisiert (15. Juli 2010)
8. Juli 2010 — Deutsches Ärzteblatt
Berlin – Die Zahl der Krankheitstage hat 2009 erneut zugenommen. Laut Fehlzeiten-Report 2010 des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO) und der Universität Bielefeld stieg der Krankenstand zwischen 2008 und 2009 von 4,6 auf 4,8 Prozent. Durchschnittlich fehlten die Arbeitnehmer dabei rund 17 Tage.
„In den letzten Jahren nehmen psychische Erkrankungen (=8,6 Prozent der Krankheiten mit Fehlzeit in 2009) kontinuierlich zu“, erläutert Helmut Schröder, Mitherausgeber des Fehlzeiten-Reports und stellvertretender WIdO-Geschäftsführer. Im Vergleich zu anderen Krankheiten sind sie zudem häufig mit langen Ausfallzeiten verbunden.
Meine Meinung: Die Tatsache, dass psychische Erkrankungen zu langen Ausfallzeiten führen und ständig zunehmen, sollte endlich dazu führen, dass nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessert werden, sondern auch, dass endlich der »Psychischen Gesundheitsvorsorge« mehr Beachtung geschenkt wird. Es gibt hierzu viel zu wenige Angebote! — Dies ist einer der Gründe, warum ich mich mit gesSso auf die »Psychische Gesundheitsvorsorge« spezialisiert habe.
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