Dauerstress am Arbeitsplatz = Risiko für Depressionen
Aktualisiert (01. August 2010)
14. Juli 2010 — Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:
Arbeit kann krank machen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz hat Beschäftigte dreier Branchen untersucht. Ergebnis: Ständiger Stress erzeugt häufig Depressionen. Erstmals ignorierte die Studie Einschätzungen der Teilnehmer - die nackten Zahlen zeigten teils erschreckende Ergebnisse.
Je höher die Arbeitsbelastung ist, umso eher erkranken Beschäftigte an einer Depression und zwar unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer einen größeren Entscheidungsfreiraum oder Verantwortung zu tragen hat.
Hier geht es zur Studie: (PDF-Dokument zum Download)
Meine Meinung: Über 80% der Patienten in psychosomatischen Kliniken „verdanken” derzeit ihren Aufenthalt dort den Arbeitsbedingungen oder den Folgen der Situation am Arbeitsmarkt. Das kurzfristige Profitstreben, aus den Mitarbeitern immer mehr Leistung zu pressen, bezahlt hier die Gemeinschaft der Bürger und die Mitarbeiter mit ihrer Gesundheit.
Die Möglichkeiten von Arbeitnehmern, die Verhältnisse am Arbeitsplatz so umzugestalten, dass Stress verringert wird, sind oft begrenzt und in der heutigen Arbeitsmarkt-Situation ist ein Stellenwechsel nicht leicht durchführbar. Neue Spielräume, mit Stress umzugehen und Gesundheitsvorsorge gegen depressive Entwicklungen zu treiben, finden Sie in den Angeboten von gesSso.
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