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Arbeitswelt: Führungsstil und Depression

Aktualisiert (15. Juli 2010)

Mai 2010 — Deutsches Ärzteblatt
Immer mehr Berufstätige klagen über Stress und psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Welchen Beitrag Führungsstile leisten können, um krank machende Belastungen aufzufangen oder zu verhindern, untersuchten jetzt britische und dänische Arbeitspsychologen. Sie fragten, ob Vorgesetzte einen „transformationalen Führungsstil“ einsetzen. Dieser machte sich unter anderem dadurch bemerkbar, dass die Vorgesetzten eine Rolle als Coach und Mentor inne hatten, aufmerksam für die persönlichen Belange jedes einzelnen Mitarbeiters waren und alle Mitarbeiter nach ihren individuellen Möglichkeiten förderten. Außerdem eröffneten sie ihnen Zukunftsperspektiven, ließen sie mitentscheiden und zeigten ihnen ihre Wertschätzung.

Es zeigte sich, dass Angestellte mit Vorgesetzten, die diesen Führungsstil einsetzten, auffallend wenig depressive Symptome wie beispielsweise Desinteresse, Hoffnungslosigkeit und verminderten Antrieb aufwiesen. Der transformationale Führungsstil schützte aber nicht nur vor milden Depressionen, sondern verhinderte auch Burn-out, reduzierte Stress und erhöhte das Wohlbefinden.
Beitrag des Deutschen Ärzteblatts als PDF-Dokument

Meine Meinung: Die im o.g. Beitrag angeführten Bestandteile des Führungsstils ergeben sich nach meiner Erfahrung automatisch, wenn konsequent die Prinzipien der Gewaltfreie Kommunikation angewendet würden. Grundlage der GfK ist die Bewusstwerdung und die angemessene Äußerung von Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen. Im Rahmen meines Projekts gesSso biete ich auch einen Workshop zur Gewaltfreien kommunikation an.