
Kinder lachen
bis zu 400 mal pro Tag.
Nur noch 20 mal
täglich lachen Erwachsene!
Tote lachen
gar nicht mehr…-

Welch furchtbare Dinge geschehen beim Erwachsen-Werden,
wenn wir dabei sogar unser Lachen verlernen??? 
Erwachsen werden, Verantwortung und Pflichten übernehmen… — warum sollte uns das
an lustvollem Vergnügen,
an der Lebensfreude,
am Lachen hindern???
Alle Lebewesen
außer den Menschen
wissen,
dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
es zu genießen.Samuel Butler
Schöne neue Psychiatrie (Band 1 und 2)
Aktualisiert (10. November 2011)
Schöne neue Psychiatrie Band 1 und 2: Wie Chemie und Strom auf Geist und Psyche wirken / Wie Psychopharmaka den Körper verändern — von Peter Lehmann
Taschenbuch: 944 Seiten; Verlag: Lehmann, Berlin; 1. Auflage: (November 1996); ISBN-13: 978-3925931116; 34,80 EUR
Sie können dieses Buch bei Amazon bestellen, indem Sie auf die Buch-Abbildung klicken.

Vertrauen Sie den Beipackzetteln von Medikamenten? Oder lesen Sie die erst gar nicht? Damals, als ich krank war, riet mir mein Psychiater, keine Beipackzettel zu lesen, weil ich dann eine Erwartungshaltung einnehmen würde und nur auf das Eintreten von Nebenwirkungen warten würde. Und die kämen dann um so leichter.
Das war nur eine von vielen Absurditäten, die ich damals von Psychiatern zu hören bekam. Erst nachdem ich unter zahlreichen Nebenwirkungen litt, machte ich mich selber schlau — und stieß auf diese beiden Bücher von Peter Lehmann.
Sie können Band 1 und Band 2 natürlich auch einzeln bestellen. Ich fand, dass es sich lohnt, beide zu lesen, statt mittendrin zu stoppen.
Folgende Rezensionen und Meinungen bei Amazon fand ich voll zutreffend und daher hilfreich:
Kurzbeschreibung
Eine schonungslose Darstellung der psychischen und zentralnervösen Schädigungen psychiatrischer Psychopharmaka und Elektroschocks
Ein zweibändiges Buch, das die Gefahren aller Psychopharmaka auf dem deutschsprachigen Markt sowie des wieder verstärkt praktizierten Elektroschocks schonungslos und leicht verstehbar offenlegt. Mit Ratschlägen zum verantwortungsbewussten Absetzen.Die zweibändige Publikation, die über 2500 medizinische Fachaufsätze und -bücher auswertet, richtet sich primär an die Behandelten und ihre Angehörigen. Umfassende und allgemeinverständliche Informationen über die erheblichen Gesundheitsrisiken von Psychopharmaka sollen ihnen eine fundierte und unabhängige Entscheidung darüber ermöglichen, ob sie diese einnehmen wollen oder nicht. Sollte bereits ein Schaden eingetreten sein, wird der Nachweis erleichtert, daß er durch die Behandlung verursacht wurde. Juristen und im psychosozialen Bereich Tätigen dient das Buch als Handbuch und Nachschlagewerk.
Da Antidepressiva, Lithium, Neuroleptika, Tranquilizer, Carbamazepin und Psychostimulantien an immer mehr Menschen verabreicht werden, ist ein kritisches Wissen um ihre Gefahren wichtiger denn je. Dies betrifft auch die neu entwickelten Tranquilizer, Antidepressiva und Neuroleptika.
Ein eigenes Kapitel ist dem Abhängigkeitspotential dieser Substanzen sowie Tips zum Absetzen gewidmet.
"Schöne neue Psychiatrie" löst Peter Lehmanns 1986 erschienenes und 1990 und 1993 wiederaufgelegtes Erfolgsbuch "Der chemische Knebel" ab."Wer Lehmanns Handbuch wirklich liest, wird mehr als 2500 Fachaufsätze und -bücher in ausgewählten (übersetzten) Orginalzitaten wiederfinden. Viele Abbildungen, ein komfortables Register und eine Liste mit allen Schweizer, österreichischen und deutschen Markennamen machen dieses kritische Handbuch auch als Nachschlagewerk attraktiv.
Detailliert auswertend, akribisch recherchierend und trotz der oftmals überwältigenden Faktenfülle mit einer flüssigen Lesbarkeit gut verstehbar geschrieben, führt Lehmann souverän durch die ansonsten eher abgekapselte (fachlich gut "wegverpackte") Medikamentenwelt der modernen Psychiatrie.
An manchen Stellen liest sich Peter Lehmanns Buch wie ein Dokumentar-Krimi. Leider kann sich jede/r auch heute vor Ort von dem Tatbestand überzeugen, den der Tübinger Psychiater Walter Schulte schon 1962 zur Sprache brachte:
"Geht man heute durch die Abteilungen einer Anstalt, so ist eigentlich nicht mehr die Unruhe das Problem, sondern diese geradezu beunruhigende Ruhe der Erstarrung, Lähmung und Abstumpfung."
Schöne neue Psychiatrie. Sie hat ihre Tore geöffnet."(Gaby Sohl, Berlin)
Was Industrie, Psychiater und Ärzte nicht so gern dazusagen
Unter den radikalen Psychopharmaka-Kritikern ist Peter Lehmann als Nicht-Pharmakologe, Nicht-Chemiker, Nicht-Arzt gewiss der kompetenteste. In jedem Fall ist er, auch im Vergleich zu den Fachleuten, der belesenste: 1100 Verweise auf Fachliteratur im ersten Band, 1677 im zweiten suchen ihresgleichen. Nirgendwo sonst sind so viele Informationen über unerwünschte Wirkungen von Psychopharmaka aller Art, insbesondere aber von Neuroleptika, zusammengetragen.
Dieses Buch ist notwendiges Gegengift zu der weitestgehend stillschweigenden und kritiklosen Praxis der Vergabe von psychopharmakologischen Substanzen in unserer Gesellschaft.
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