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    außer den Menschen
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    dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
    es zu genießen.

    Samuel Butler

Psychopharmaka absetzen

Aktualisiert (10. November 2011)

Erfolgreiches Absetzen von Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Ritalin und Tranquilizern
von Peter Lehmann (Herausgeber)

Taschenbuch: 378 Seiten; Verlag: Lehmann, Berlin; Auflage: 3., völlig neu bearb. Auflage (14. März 2008); ISBN-13: 978-3925931277; 19,90 EUR
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psychopharmaka-absetzenDieses Buch half mir dabei, die mir damals verordneten Mittel besser zu verstehen, zu bewerten und schließlich darauf zu verzichten. Das Buch gibt keine generelle Empfehlung, Psychopharmaka abzusetzen und hat auch keine Patentrezepte auf Lager. Aber Patienten, die ihre Mittel absetzen wollen, ohne wegen der dann auftretenden Wirkungen gleich wieder zum Psychiater laufen zu müssen, erhalten hier Informationen von jemandem, der selbst ein von Psychopharmaka Betroffener ist, also aus erster Hand.

Treffend fand ich folgende Rezensionen zu diesem Buch bei Amazon:

Kurzbeschreibung
Psychopharmaka ... Millionen nehmen schlucken sie - aber wie wird man sie wieder los?
DAS Buch zum Thema "Erfolgreiches Absetzen von Psychopharmaka". Mit Erfahrungsberichten von 35 Betroffenen aus aller Welt und ergänzenden Artikeln von zehn Psychotherapeuten, Ärzten, Psychiatern und Heilpraktikern, die beim Absetzen helfen. Das Buch richtet sich an die Behandelten, die aus eigenem Entschluss die verordneten Psychopharmaka absetzen wollen. Gleichfalls angesprochen sind ihre Angehörigen und Therapeuten. Millionen von Menschen nehmen Psychopharmaka (z.B. Valium, Saroten, Haldol). Für sie sind detaillierte Erfahrungsberichte, wie diese Substanzen abgesetzt werden können, ohne gleich wieder im Behandlungszimmer des Arztes oder in der Anstalt zu landen, von existentiellem Interesse.
In dem Praxisbuch schreiben 35 Betroffene aus dem In- und Ausland (Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Jugoslawien, Neuseeland, Österreich, Schweden, Ungarn, der Schweiz, den Niederlanden und den USA) über ihre Erfahrungen beim Absetzen. Alle leben jetzt frei von Psychopharmaka. Ergänzend berichten zehn Psychiater, Ärzte, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Heilpraktiker, wie sie ihren Klientinnen und Klienten beim Absetzen helfen.

Über den Autor
Peter Lehmann, Autor und Verleger in Berlin. 1986 Gründung des Antipsychiatrieverlags. 1989 Gründungsmitglied des Weglaufhauses Berlin, 1990 von PSYCHEX (Schweiz), 1991 des Europäischen Netzwerks von Psychiatriebetroffenen (ENUSP). Von 1994 bis 2000 Vorstandsmitglied des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener. Von 1997 bis 1999 ENUSP-Vorsitzender, seit 2003 Vorstandsmitglied für Nordosteuropa. Seit 2004 Mitglied von INTAR (Internationales Netzwerk für Alternativen und Recovery). Buchpublikationen u. a.: "Der chemische Knebel - Warum Psychiater Neuroleptika verabreichen" (1986); "Statt Psychiatrie" (Hg.
gemeinsam mit Kerstin Kempker 1993); "Schöne neue Psychiatrie" (1996); "Coming off psychiatric drugs: Successful withdrawal from neuroleptics, antidepressants, lithium, carbamazepine and tranquilizers" (Hg. 2004; Ausgabe in griechischer Übersetzung 2008); "Statt Psychiatrie 2" und "Alternatives beyond psychiatry" (Hg. jeweils gemeinsam mit Peter Stastny 2007).

eine Lesermeinung
Wer meint, Lehmann würde zum Wegwerfen von Psychopharmaka aufrufen oder billige Patentrezepte zum Absetzen veröffentlichen, sieht sich getäuscht. Patentrezepte werden hier ausdrücklich zurückgewiesen. Auf individuell völlig unterschiedliche Weise haben die 28 psychiatriebetroffenen AutorInnen aus verschiedenen europäischen Ländern, aber auch Neuseeland und den USA teils problemlos und teils mit Schwierigkeiten ihre Psychopharmaka nach mitunter jahrzehntelanger Einnahme abgesetzt. Professionelle Hilfe war dabei äußerst spärlich. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Herausgeber im deutschsprachigen Raum eine Handvoll Psychiater, Ärzte, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Heilpraktiker gefunden hat, die ergänzend berichten, wie sie beim Absetzen helfen.
Dieses Buch sollte auch als Aufruf an die Professionellen der Psychiatrie verstanden werden, der strukturellen "unterlassenen Hilfeleistung" ins Auge zu sehen. Es bietet Betroffenen und Professionellen die Möglichkeit, ihr Verständnis der Problematik zu vertiefen und vermag es, wichtige Orientierungen für das Absetzen zu vermitteln.