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    Samuel Butler

Der chemische Knebel: Warum Psychiater Neuroleptika verabreichen

Aktualisiert (10. November 2011)

von Peter Lehmann, Berlin
Taschenbuch: 428 Seiten; Verlag: Lehmann, Berlin; Auflage: Reprint der 1. Auflage von 1986. (Februar 2005); ISBN-13: 978-3925931314; 21,90 EUR
Sie können dieses Buch bei Amazon bestellen, indem Sie auf die Buch-Abbildung klicken.

der-chemische-knebelIch habe mich intensiv mit Psychopharmaka auseinander gesetzt, als ich sie damals wegen meiner Depression von einem Psychiater verordnet bekam. Ich litt unter heftigen Nebenwirkungen und verspürte niemals einen Nutzen, schon gar nicht denjenigen, der erreicht werden sollte. Inzwischen weiß ich, dass ich zur Gruppe der "Non-Responder" gehöre — Menschen, bei denen Psychopharmaka entweder gar nicht oder in unerwünschter Weise wirken. Aber das interessierte niemanden!
Auf der Suche nach der Wahrheit über Psychopharmaka fand ich die Website von Peter Lehmann (selbst ein massiv Betroffener), erfuhr von seinen Büchern und vom Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen.

Dieses Buch las ich als zweites und erfuhr so mehr über die Hintergründe der Psychiatrie in Deutschland und über Psychiater sowie die Rolle der Pharma-Industrie. Obwohl es schon relativ alt ist (Erstauflage 1986), ist es leider immer noch aktuell. (...obwohl heutzutage natürlich fleißig behauptet wird, heute gebe es doch viel modernere Mittel mit viel weniger Nebenwirkungen, die viel sicherer wären usw.)

Einige Kommentare dazu, die ich aus Amazon entnommen habe und denen ich inhaltlich zustimme:

Kurzbeschreibung
Von Asthma bis Schizophrenie. von Bettnässen bis Neurose, von Juckreiz bis Depression gibt es kaum eine Diagnose, die nicht den Einsatz von Neuroleptika nach sich ziehen kann. Dabei bestehen die Nebenwirkungen dieser psychiatrischen Medikamente aus schweren körperlichen, geistigen und psychischen Schäden (z.B. Schüttellähmung, Herzstillstand, Impotenz. Krebs, Zahnausfall, Selbsttötung usw.). In diesem Buch deckt Peter Lehmann auf, was Psychiater vor den Betroffenen, ihren Angehörigen sowie der interessierten Öffentlichkeit verbergen.

Pressestimmen
"Angesichts des riesigen Verwendungsbereichs, in dem Neuroleptika, d.h. Medikamente gegen Schizophrenie eingesetzt werden, ist es sehr verwunderlich, dass weltweit ein Mangel an angemessenen Veröffentlichungen über ihre Wirkungsweise und Auswirkungen herrscht... Peter Lehmann, Autor des Buches Der chemische Knebel, schafft mit seiner Veröffentlichung ein Gegengewicht, indem er aufdeckt, was Psychiater vor den Betroffenen, ihren Angehörigen sowie der interessierten Öffentlichkeit verbergen." (Grauer Panther/BRD)

Nichts für Psychiater mit schwachen Nerven. Hier ist ein Buch geschrieben über Psychopharmaka, geschrieben von einem, der sich wirklich damit auskennt. Er kennt mehr Fachliteratur als die meisten Psychiater, aufstrebende Assistenzärzte an Universitätskliniken eingeschlossen... Peter Lehmann ist mit diesem Buch eine bisher einmalige engagierte Synthese der wissenschaftlichen Literatur über Psychopharmaka gelungen. Sein Engagement, wurzelnd in der Erfahrung am eigenen Leib, ist auf ganz andere Art ernst zu nehmen als jede Menge Engagement im wohlverstandenen Interesse der uns anvertrauten psychisch Kranken. Hoffentlich wird das Buch von vielen meiner offenen und nachdenklichen Kollegen gelesen und darüber gestritten. (Dr. med. Carola Burkhardt, Psychiaterin, Zeitschrift zur Antipsychiatrie/BRD)

" Besonders pikant ist, dass nahezu sämtliche Aussagen des Buches auf eigenen, zum Teil unveröffentlichten Untersuchungen von Psychiatern und Psychopharmaka-Herstellern beruhen." (Roland Walther, Integro/Schweiz)