
Kinder lachen
bis zu 400 mal pro Tag.
Nur noch 20 mal
täglich lachen Erwachsene!
Tote lachen
gar nicht mehr…-

Welch furchtbare Dinge geschehen beim Erwachsen-Werden,
wenn wir dabei sogar unser Lachen verlernen??? 
Erwachsen werden, Verantwortung und Pflichten übernehmen… — warum sollte uns das
an lustvollem Vergnügen,
an der Lebensfreude,
am Lachen hindern???
Alle Lebewesen
außer den Menschen
wissen,
dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
es zu genießen.Samuel Butler
Aussöhnung mit dem inneren Kind
Aktualisiert (01. Juli 2011)
von Erika J. Chopich (Autor), Margaret Paul (Autor)Taschenbuch: 249 Seiten; Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 5.(1998); ISBN-13: 978-3548357317; 9,95 EUR
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Die Arbeit mit dem »Inneren Kind« beruht auf tiefenpsychologisch und psychoanalytisch begründeten Modellen, u.a. auch der Transaktionsanalyse. Demnach verkörpert ein erwachsener Mensch kindliche Anteile in seinem Wesen ebenso, wie ein „strenges” Eltern-Ich und ein „vernünftiges” Erwachsenen-Ich. Bei diesem Denkmodell zum »Inneren Kind« wird vereinfachend nur noch die Rolle eines strengen Erwachsenen-Ich und eines Kind-Ich genutzt.
Viele Probleme im Leben entstehen gemäß diesem Erklärungsmodell dadurch, dass sich diese Wesensanteile in Konflikt miteinander befinden. Mehr über das Erklärungsmodell »Inneres Kind« erfahren Sie in der Wikipedia.
Die ersten fünf Kapiteln des Buches empfinde ich strahlend klar in ihrer Aussagekraft: Es geht um den Zugang zu den eigenen Gefühlen und den sich über die Gefühle mitteilenden Bedürfnisse. Diese werden bei vielen Menschen aber viel zu oft übergangen durch das rational-logische Erwachsenen-Ich. Gefühle und Bedürfnisse werden in dem Buch eher dem Inneren-Kind zugeschrieben. Wer gut mit sich selbst umgeht und für sich gut sorgt, achtet demnach auf die (meist leise) Stimme seines Inneren Kindes.
Leider empfinde ich die restlichen Kapitel des Buches als eine Verwässerung der klaren Ideen aus den ersten fünf Kapiteln. An einer Stelle wird sogar als Ideal dargestellt, dass das Erwachsenen-Ich dem Kind-Ich alle Wünsche und Bedürfnisse sofort erfüllen müsse. Und zusätzlich mischen sich immer stärkere Vorstellungen aus der Welt der Esoterik hinein, wodurch alles immer nebulöser statt klarer wird. Das finde ich schade!
Nachdem ich im Sommer 2011 Claude Steiner und sein Konzept „Emotionale Kompetenz” kennen gelernt habe, sehe ich dieses Buch nur noch als stark vereinfachten ersten Zugang zur Beschäftigung mit dem »Inneren Kind«. Wer mehr ursächlich arbeiten will und nicht nur mit sich selbst Frieden finden will, sondern auch die Beziehungen zu anderen Menschen erfreulich, konstruktiv und liebevoll gestalten lernen will, dem seien die folgenden Bücher empfohlen: „Emotionale Kompetenz” von Claude Steiner und „Was Kinderseelen stark macht” von Petra Reeg-Herget.| < Zurück | Weiter > |
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