• kids-29_170x230

    Kinder lachen
    bis zu 400 mal pro Tag.

  • dysf-elternpaar_170x190
    Nur noch 20 mal
    täglich lachen Erwachsene!
  • sarg_170x230

    Tote lachen
    gar nicht mehr…

  • kids-25-29_170x230

    Welch furchtbare Dinge geschehen beim Erwachsen-Werden,
    wenn wir dabei sogar unser Lachen verlernen???

  • Sun-NewAge_170x174

    Erwachsen werden, Verantwortung und Pflichten übernehmen… — warum sollte uns das
    an lustvollem Vergnügen,
    an der Lebensfreude,
    am Lachen hindern???

  • Kiss

    Alle Lebewesen
    außer den Menschen
    wissen,
    dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
    es zu genießen.

    Samuel Butler

Aussöhnung mit dem inneren Kind

Aktualisiert (01. Juli 2011)

von Erika J. Chopich (Autor), Margaret Paul (Autor)

Taschenbuch: 249 Seiten; Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 5.(1998); ISBN-13: 978-3548357317; 9,95 EUR
Bitte unterstützen Sie Ihren örtlichen Buchhandel, indem Sie Ihr Buch dort kaufen!

aussoehnung-mit-dem-inneren-kindDie Arbeit mit dem »Inneren Kind« beruht auf tiefenpsychologisch und psychoanalytisch begründeten Modellen, u.a. auch der Transaktionsanalyse. Demnach verkörpert ein erwachsener Mensch kindliche Anteile in seinem Wesen ebenso, wie ein „strenges” Eltern-Ich und ein „vernünftiges” Erwachsenen-Ich. Bei diesem Denkmodell zum »Inneren Kind« wird vereinfachend nur noch die Rolle eines strengen Erwachsenen-Ich und eines Kind-Ich genutzt.
Viele Probleme im Leben entstehen gemäß diesem Erklärungsmodell dadurch, dass sich diese Wesensanteile in Konflikt miteinander befinden. Mehr über das Erklärungsmodell »Inneres Kind« erfahren Sie in der Wikipedia.

Die ersten fünf Kapiteln des Buches empfinde ich strahlend klar in ihrer Aussagekraft: Es geht um den Zugang zu den eigenen Gefühlen und den sich über die Gefühle mitteilenden Bedürfnisse. Diese werden bei vielen Menschen aber viel zu oft übergangen durch das rational-logische Erwachsenen-Ich. Gefühle und Bedürfnisse werden in dem Buch eher dem Inneren-Kind zugeschrieben. Wer gut mit sich selbst umgeht und für sich gut sorgt, achtet demnach auf die (meist leise) Stimme seines Inneren Kindes.

Leider empfinde ich die restlichen Kapitel des Buches als eine Verwässerung der klaren Ideen aus den ersten fünf Kapiteln. An einer Stelle wird sogar als Ideal dargestellt, dass das Erwachsenen-Ich dem Kind-Ich alle Wünsche und Bedürfnisse sofort erfüllen müsse. Und zusätzlich mischen sich immer stärkere Vorstellungen aus der Welt der Esoterik hinein, wodurch alles immer nebulöser statt klarer wird. Das finde ich schade!

Nachdem ich im Sommer 2011 Claude Steiner und sein Konzept „Emotionale Kompetenz” kennen gelernt habe, sehe ich dieses Buch nur noch als stark vereinfachten ersten Zugang zur Beschäftigung mit dem »Inneren Kind«. Wer mehr ursächlich arbeiten will und nicht nur mit sich selbst Frieden finden will, sondern auch die Beziehungen zu anderen Menschen erfreulich, konstruktiv und liebevoll gestalten lernen will, dem seien die folgenden Bücher empfohlen: „Emotionale Kompetenz” von Claude Steiner und „Was Kinderseelen stark macht” von Petra Reeg-Herget.